Putumayo Weltmusik - Auswahl zum Reinhören

Wir führen ausschließlich CDs von Putumayo, einer US-amerikanischen Plattenfirma, die sich in ihren CDs den Weltkulturen widmet.

Nicht Mainstream ist das Ziel, sondern es gilt Künstler und Musik der jeweiligen Kulturen zu verbreiten.

Putumayo unterstützt mit dem Erlös Bildungsprojekte in armen Regionen dieser Erde.

 

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African Rumba

Von Dakar bis Luanda, von Los Angeles bis Kinshasa – African Rumba bietet einen wunderbaren Überblick über die swingenden Verflechtungen karibischer und afrikanischer Ryhthmen.   

 

Der geheimen Verwandtschaft zwischen den Bluesgefilden des Planeten hat Putumayo schon des öfteren nachgehorcht: Angefangen mit dem Klassiker Mali To Memphis aus der Frühzeit des Labels bis zur globalen Rundtour Blues Around The World. Die Ursprünge des Blues liegen jedoch unzweifelhaft auf dem schwarzen Kontinent, da sind sich Amerikaner und Afrikaner einig. Jeder Musiker aus Mali, der seit den 1950ern in Kontakt mit den Songs von John Lee Hooker kam, wird gespürt haben, wie die Delta-Riffs deutlich in seinem eigenen Erbe resonieren. Mit der neuen Kollektion richtet das bunte Label den Fokus nun also auf die Blues-DNA im Herkunftserdteil. Auf eine „Renaissance“, die nicht Wiedergeburt im eigentlichen Sinne ist, sondern ein Wiedererstarken – denn der Blues war hier freilich nie in der Versenkung verschwunden. Hierzu versammeln sich herausragende Helden der westafrikanischen Szene wie Tinariwen, Issa Bagayogo und Adama Yalomba mit Brüdern im Geiste aus den östlicheren Ländern, unter ihnen gar das führende Taarab-Orchester von Sansibar. Doch die neue Blues-Story von Putumayo bleibt nicht auf einem Erdteil haften: Um den universellen Charakter des Genres abzubilden, finden sich Kooperationen der Afrikaner in Richtung Karibik, Belgien und England.

Putumayo wird $ 5000 aus den Erlösen von African Blues an das International Rescue Committee spenden, um seine humanitäre Arbeit für Flüchtlinge in Afrika zu unterstützen.

In einem guten Song kann eine ganze Welt verborgen liegen. Seit der frühen Menschheitsgeschichte, angefangen bei der Sagengestalt Orpheus und dem Dichter Homer, seiner Ilias und seiner Odyssee, hat die Kunst des Singer/Songwriters immer fasziniert. Im Mittelalter waren es dann die Troubadoure, die mit dem Minnesang an den Höfen entzückten, oder die wandernden Spielleute und Bänkelsänger, die dem Volk den Spiegel
vorhielten. Von klassischer, heldenhafter Pose ist beim Barden von heute eher wenig übrig geblieben, das Reflektieren der Gesellschaft und poetischer Feinschliff allerdings werden weiterhin groß geschrieben. Seit dem Aufkommen des Folkrevivals in den USA der 1960er mit Bob Dylan, Joan Baez und Phil Ochs findet man die Singer/Songwriter oft an kleinen, intimen, konspirativen Orten, in einem Club oder Café. Während der letzten Jahrzehnte hat diese Bewegung - mal hinter-, mal vordergründiger - immer ihre Sympathisanten um sich geschart, erfreut sich in Wellen stets neuer Beliebtheit. Putumayo stellt eine frische Generation musikalischer Poeten zwischen Folk, Country, Rock und Blues aus den USA, Kanada, Südafrika und Australien vor, die für uns Europäer noch echtes Neuland ist.